connect.erdberg



Im Zentrum Erdberg sind derzeit etwa 300 Personen untergebracht. 270 davon sind sogenannte unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Alter von 14 bis 18 Jahren. Die meisten der Flüchtlinge in Erdberg kommen aus Afghanistan und sind ausschließlich männlich.

Mit connect.erdberg wollen wir gemeinsam versuchen, diesen Jugendlichen eine Perspektive zu geben. Wir möchten sie aus der Eintönigkeit ihres Alltags herausholen und ihnen die Möglichkeit bieten, sich untereinander und ihre unmittelbare Umgebung besser kennenzulernen – und in Kontakt mit hier lebenden Menschen zu treten.

Auf einen ersten Aufruf hin haben wir bereits eine Vielzahl von positiven Rückmeldungen und Vorschlägen bekommen. Nun sind wir dabei, einen Weg zu finden, diese Angebote so an die Jugendlichen zu kommunizieren, dass sie auch angenommen werden. Andererseits wird es wichtig sein, die Workshops und Freizeitaktivitäten so zu gestalten, dass sie auch erfolgreich und konfliktfrei umgesetzt werden können.

Wie kann geholfen werden?

Wir suchen Freiwillige, die Bildungs- und Freizeitaktivitäten für minderjährige Flüchtlinge (in Form von Workshops etc.) anbieten möchten. Für solche Workshops werden auch Dinge benötigt wie z. B. Workshop-Materialien, Getränke/Verpflegung, Begleitpersonen auf dem Weg vom oder zum Asylzentrum, DolmetscherInnen, passende Räumlichkeiten etc. – auch solche Hilfsangebote nehmen wir gerne entgegen.

Hier ist ein Anmeldebogen, der uns dabei hilft, jedes Hilfsangebot möglichst rasch zu bearbeiten. So bekommen wir am schnellsten einen Überblick darüber, wer was wann tun kann und welche Räumlichkeiten dafür gegebenenfalls benötigt werden.

Materialien für Aktivitäten:

 Uns ist klar, dass viele interessante Aktivitäten nicht ohne Material auskommen. Da nur begrenzte Mittel dafür vorhanden sind, freuen wir uns sehr über Materialspenden. Ideal wäre, wenn alle, die einen Workshop etc. anbieten möchten, auch die dafür benötigen Materialien bereitstellen. Räume, Tische und Bänke können wir aber zentral organisieren.

Sprache:

Die Jugendlichen im Camp Erdberg kommen größtenteils aus Afghanistan. Sie sprechen vor allem einen persischen Dialekt oder Paschtu. Viele von ihnen können auch Arabisch, einige gebrochenes Englisch.

Was bedeutet das für freiwillige Angebote?

  • Ideal sind Projekte, die mit möglichst wenig sprachlicher Kommunikation auskommen.
  • Wer jemanden kennt, der eine der benötigten Sprachen spricht, soll diese Person in das Projekt einbinden.
  • Sollten Punkt 1 und 2 nicht möglich sein, werden wir unser Möglichstes tun, einen Dolmetsch zu besorgen.
  • Workshops etc. sollten möglichst immer in Teams von mindestens zwei Personen angeboten werden. Wer alleine ist, kann uns aber natürlich auch kontaktieren – wir stellen dann denn Kontakt mit anderen freiwilligen HelferInnen her.

Wo und wie laufen die Workshops ab?

Die Workshops sollten möglichst in der Nähe des Asylzentrums Erdberg stattfinden. Es hat sich bislang als erfolgreichstes Modell erwiesen, die Jugendlichen beim Zentrum abzuholen und mit ihnen gemeinsam zum Veranstaltungsort zu gehen.

Sollte jemand eine Aktivität anderswo in Wien anbieten wollen, sollte mitbedacht werden, wie die Jugendlichen dorthin und auch wieder zurückkommen können.

Wie geht es weiter?

Nachdem wir die Anmeldungen bekommen und etwaige offene Fragen geklärt haben, leiten wir das Angebot an das JUZ Erdberg weiter. Das JUZ hat es übernommen, die Räume zu koordinieren und mit der Leitung des Asylzentrums zu kommunizieren.

Alle Freiwilligen werden dann möglichst rasch verständigt, wann und wo ihr Angebot stattfinden kann. Für Rückfragen und Anmerkungen stehen wir jederzeit zur Verfügung. Gerne nehmen wir auch alle Vorschläge für organisatorische Verbesserungen an und würden uns freuen, wenn wir nach der Durchführung eines Workshops/Angebots ein Feedback bekämen.

In Kooperation mit


Netzwerk Kinderrechte


Verein Wiener Jugendzentren

Kontakt:

Laura Schoch
01 / 512 12 98 - 44

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01/512 12 98 ·

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